![]() |
|
|||||||
| Registrieren | Photos | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Visum, Green Card und US-Citizenship Hier sind alle Fragen erlaubt, die zum Bereich Visum, Green Card, Citizenship, Green Card Lotterie gehören. |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
||||
|
Zitat:
Es war im Herbst-Theatre nahe Civic-Center San Francisco. Erst wurden ein paar Stories aus dieser Zeit erzaehlt, Gedichte von Immigrations-Anwaertern vorgelesen, die wurden ja manchmal bis zu 2 jahren dort festgehalten, weil viele mit falschen Papieren ankamen. Die wurden dann "paper-sons" genannt, weil sie sich als Soehne bereits eingewanderter bezeichneten. Wie gesagt, wir waren 100 aus 44 Nationen, dann wurden alle Nationen alphabetisch aufgezaehlt, und bei der Nennung seiner nation mussten dann die "Kandidaten" aufstehen. Der Schwur kam ungefaehr nach eineinhalb Stunden, kurz vorher mit militaerischem Getoese wurde eine Flagge hereingebracht, die national anthem gesungen, die Bedeutung des Augenblicks lag zum greifen nahe in der Luft. Beim Schwur haben einige die Hand aufs Herz gelegt statt zum Schwur zu heben, aber gegolten hat es wohl trotzdem. Draussen in der Halle dann waren jede Menge Reporter, einer hat mich auch gegriffen, aber hat die ganze Zeit an seinem Tonaufzeichnungsgeraet rumgefummelt, das einen Wackelkontakt hatte. War wohl nichts mit diesem interview. Weil einem ja doch etwas feierlich zumute ist, haben wir mit unserer Zeugin dann eine Flasche Prosecco beim Lunch getrunken und am Abend im deutschen Restaurant, sozusagen zum Abschied, noch was nachgeschuettet, um den Prosecco runterzuspuelen. Die Abgeordneten der Passabteilung waren uns vorher auch versprochen, waren aber nicht da, sodass wir nach dem Lunch im Postamt vorbeigingen, wo wir den Herrn Beamten erstmal aus der unverdienten Mittagsruhe holen mussten, weil schon 10 Minuten ueber der Oeffnungszeit. 100 Dollar fuer die normale Bearbeitungszeit von rund 4 Wochen, wir fahren ja erst im Mai nach D. Keiner hat nach den deutschen Paessen gefragt, die wir aber nach Auskunft hier im Forum, weiss nicht mehr wer das war, trotzdem nochmal danke, nicht mehr benutzen duerfen. Ich war uebrigens in D immer CDU oder FDP Waehler, einmal sogar SPD, immer nach jeweiliger Tendenz. Deshalb kann ich nicht mal ausschliessen, auch mal Rep's zu waehlen, wenn die wieder mal vernuenftig geworden sind. Mein Motto ist leben und leben lassen, so wie die "soziale Marktwirtschaft" es aussagt. Dass die in D nach Auffassung vieler etwas zu sozial geworden ist, darf uns nicht davon abhalten, hier etwas davon zu wollen. Gruss DagO |
|
||||
|
also wie gesagt bei uns waren es 1500, und nochmal soviele in den oberen raengen (familienangehoerige.) ich haette nicht gedacht das es mich so betreffen wurede, hab aber geheult...wow
zwei reihen vor mir bekam ein mann waehred der schwur vorgelesen wurde einen anruf ueber sein cell, und er hat es natuerlich beantwortet und erklaert das er milch von 7/ 11 mitbringen wird...jesus. mal ein kleines geheimniss, obwohl ich deutlich rep bin, waehle ich natuerlich auch fuer andere, solange ihre politik gut ist ( wie man aber hier in ca sieht, geht alles den bach runter)
__________________
lieber arm dran, als arm ab |
|
||||
|
Danke DagO für den ausführlichen Bericht. Es war durch die 100 Jahrfeier von Angel Island sicherlich etwas Besonderes.
Wie ich schon mal erwähnte wurde ich anfang 1963 US-Staatsbürger. Ich hätte es wahrscheinlich eher werden können, da ich im am. Militär gewesen bin. Ich habe in den ersten 30 Jahren überwiegend die demokratische Partei gewählt, weil sie zu der Zeit anders war als heute. So waren auch zu der Zeit alle Südstaaten fast ausschließlich demokratisch. So habe ich damals noch für Jimmy Carter gewählt. Er war unbedingt ein gutmeinender Präsident, aber leider wie der gegenwärtige Präsident vollkommen unerfahren und machte viele Fehler mit seinen Programmen, sodass wir eine 20%ige Inflation bekamen. Danach hatte ich die Nase voll und wollte Leute mit mehr Erfahrung und Verantwortung in der Regierung haben und wählte danach mehrheitlich republikanisch. Reagan war auf jeden Fall einer der besten Präsidenten, den wir seit vielen Jahren danach bekamen. Die USA lag nach der Regierungszeit von Carter praktisch am Boden. Man sollte sich keineswegs unbedingt auf eine Partei festlegen, sondern ob diese Partei mit ihren Programmen den USA Schaden zufügen oder darauf bedacht ist im Interesse der USA zu entscheiden - die Ausländer sind am Wohlergehen der USA wenig, wenn überhaupt interessiert. Der größere Teil der amerikanischen Bevölkerung ist nicht mit einer Partei leiiert und ist bei den Wahlen ausschlaggebend, weil sie die Parteimitglieder überstimmen kann, gerade wenn sie mit der Entwicklung unzufrieden ist, wie wir gerade in Massachusetts gesehen haben.
__________________
Gruß Karl-Heinz ![]() Seit 1957 in den USA, seit 1994 in NW Arkansas. Ask not what your country can do for you; ask what you can do for your country. John F. Kennedy Inaugural Address, January 20, 1961 |
|
||||
|
Hi Karl-Heinz,
ich stimme Dir unbedingt zu, dass man sich nicht auf eine Partei festlegen sollte. In D hatte ich immer CDU oder FDP gewaehlt, einmal sogar SPD, zu Zeiten des Kanzler Kiesinger. hier sind mir allerdings die Rep's viel zu weit rechts, besonders was die Sozialpolitik angeht, da muss man ja schon ueberlegen, ob es sowas ueberhaupt hier gibt. Das man so voellig alles verlieren kann, wenn grosse gesundheitliche probleme auftreten, will mir nicht in den Kopf. Die diffamierenden Argumente bestimmter leute, es sei Sozialismus, gehen mir gewaltig auf den Senkel. Wir selbst leben ja in absolutem Wohlstand, versteuern weit weit ueber Durchschnitt, und wuerden sogar fuer mehr Sozialstaat mehr Steuern zahlen. Deshalb bleibe ich die naechsten paar Jahre sicher bei den Dem's, Gruss DagO |
|
||||
|
Zitat:
__________________
Voon nix kömmt nix! Un wat mott dat mott! Rechtschreib- und Grammatikfehler sind beabsichtigt und dienen der allgemeinen Belustigung! |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|